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Ehrengast bei der Hege- und Naturschutzschau der Jägervereinigung Feuchtwangen

21.09.2026 | Büro Andreas Schalk | Unterampfrach
Bildrechte: Jägervereinigung Feuchtwangen e.V.
Bildrechte: Jägervereinigung Feuchtwangen e.V.

Jagd, Natur und Gemeinschaft – die Hege- und Naturschutzschau der Jägervereinigung Feuchtwangen e.V. verbindet all das auf besondere Weise. Gestern durfte ich als Ehrengast im Landgasthof Klotz in Unterampfrach dabei sein.

Jagd bedeutet weit mehr als die waidgerechte Erlegung von Wild. Sie steht für echte Verantwortung – für die heimische Natur, einen gesunden Wildbestand und den Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft. Hege sowie aktiver Natur- und Artenschutz sind unverzichtbare Aufgaben, die Tag für Tag vor Ort geleistet werden – häufig mit großem persönlichem Einsatz und abseits der öffentlichen Wahrnehmung.

Eine verantwortungsvolle Jagd braucht verlässliche Rahmenbedingungen und einen sachlichen, konstruktiven Dialog zwischen Politik, Landwirtschaft, Grundeigentümern und dem Naturschutz. Die Interessen des ländlichen Raums und der Menschen vor Ort müssen dabei konsequent berücksichtigt werden.

Genau hier setzt die Novelle des Bayerischen Jagdgesetzes an, die zum 1. April dieses Jahres in Kraft getreten ist. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

Mehr Eigenverantwortung, weniger Bürokratie: Rehwild kann künftig abschussplanfrei bejagt werden. Zudem erhalten die Jägerinnen und Jäger mehr Eigenständigkeit bei der Gestaltung der Jagdzeiten.

Rechtssicherheit und neue Tierarten: Wolf und Goldschakal sind nun im bayerischen Jagdrecht verankert. Die Drohnenkitzrettung erhält endlich eine klare gesetzliche Grundlage.

Praxisnahe Vereinfachungen: Ab 2027 gelten Erleichterungen bei der Fallenjagd-Sachkunde. Zudem wurde eine praxisgerechte Neuregelung für den Umgang mit PV-Freiflächenanlagen getroffen.

Die Jägervereinigung Feuchtwangen leistet mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag für Natur, Landschaft und Gemeinschaft in der Region. Andreas Schalk wünscht dem Verein weiterhin viel Erfolg bei seiner wichtigen Arbeit – und natürlich allzeit Waidmannsheil!

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