Junge Menschen sollen in Bayern besser auf den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vorbereitet werden. Deshalb unterstützt der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk einen Antrag der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, mit dem die finanzielle Bildung an allen Schularten deutlich gestärkt werden soll.
Wer früh lernt, mit Geld verantwortungsvoll umzugehen, schafft eine wichtige Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben“, betont Schalk. „Finanzielle Bildung ist heute unverzichtbar – von der Haushaltsplanung über den bewussten Konsum bis hin zu Fragen der Vorsorge und des Vermögensaufbaus.“Ziel der Initiative ist es, Themen wie
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Haushaltsplanung
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Schuldenprävention
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Sparen und Vermögensaufbau
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Altersvorsorge
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digitale Finanzangebote und ihre Risiken
stärker im Unterricht zu verankern – von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung.
Gerade in einer Zeit, in der digitale Bezahlmodelle, Ratenkäufe und Online-Finanzangebote immer präsenter werden, sei es wichtig, jungen Menschen früh Orientierung zu geben, so Schalk.
Verantwortungsvoller Umgang mit Geld muss früh gelernt werden
Hintergrund der Initiative ist die wachsende Verschuldung junger Menschen. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene kommen früh mit Konsumkrediten, Ratenzahlungen oder digitalen Zahlungsmodellen in Berührung. Umso wichtiger sei es, finanzielle Zusammenhänge rechtzeitig verständlich zu machen.
„Junge Menschen müssen Chancen und Risiken gleichermaßen kennen“, sagt Schalk. „Wer finanzielle Entscheidungen treffen soll, braucht dafür auch das nötige Wissen. Schule kann hier einen wichtigen Beitrag leisten.“
Schulen entlasten, Praxis stärken
Neben einer stärkeren Verankerung im Unterricht sieht der Antrag auch ein Pilotprojekt zur finanziellen Bildung vor. In ausgewählten Schulen aller Schularten sollen praxisnahe Unterrichtseinheiten erprobt und ausgewertet werden.
Zugleich sollen Schulen durch eine engere Zusammenarbeit mit externen Partnern unterstützt werden – etwa mit Banken und Sparkassen aus der Region, Verbraucherzentralen, Schuldnerberatungen oder weiteren fachkundigen Bildungsträgern. Wichtig sei dabei, dass die Angebote praxisnah, fachkundig und werbefrei sind.
„Wir wollen die Schulen stärken, nicht zusätzlich belasten“, so Schalk. „Deshalb ist es richtig, auf praxistaugliche Unterstützung und gute Kooperationen zu setzen.“
Gleiche Chancen für alle jungen Menschen
Für Andreas Schalk ist finanzielle Bildung auch eine Frage der Chancengerechtigkeit. Nicht alle Kinder und Jugendlichen erhalten zuhause die gleichen Grundlagen im Umgang mit Geld. Schule könne deshalb helfen, Wissen zu vermitteln, das für den weiteren Lebensweg von großer Bedeutung ist.
„Finanzielle Bildung darf nicht vom Elternhaus abhängen“, betont Schalk. „Jeder junge Mensch soll die Chance haben, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und gute Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen.“
Mit der Initiative will die CSU-Fraktion dazu beitragen, junge Menschen in Bayern besser auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Für Schalk ist klar: Finanzielle Bildung ist weit mehr als ein Spezialthema – sie gehört zu den grundlegenden Fähigkeiten für ein sicheres und selbstbestimmtes Leben.
„Wer mit Geld umgehen kann, vorsorgt und Risiken einschätzen lernt, gewinnt Sicherheit und Freiheit. Deshalb ist es richtig, finanzielle Bildung in Bayern jetzt gezielt zu stärken“, so Andreas Schalk.