Die Städtebauförderung von Bund und Ländern bleibt eines der wirkungsvollsten Instrumente zur Stärkung der Kommunen: Mit über 264 Millionen Euro werden in diesem Jahr 478 Städte und Gemeinden in Bayern unterstützt. So auch in der Region Westmittelfranken. Insgesamt 10,686 Millionen fließen in die Stadt Ansbach sowie in Städte und Gemeinden im Landkreis Ansbach und im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Gefördert werden Maßnahmen im Rahmen der Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. In der Region zeigt sich die konkrete Wirkung der Förderung deutlich: So erhalten die Städte Ansbach, Rothenburg ob der Tauber und Leutershausen sowie auch Dinkelsbühl und Gunzenhausen erhebliche Mittel zur Stärkung ihrer historischen Stadtzentren. Weitere Gelder fließen unter anderem nach Heilsbronn, Herrieden, Weißenburg und Treuchtlingen, wo gezielt Projekte zur nachhaltigen Entwicklung umgesetzt werden.Der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer unterstreicht die strategische Bedeutung des Programms: „Die Städtebauförderung ist weit mehr als ein Finanzierungsinstrument – sie ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt von Bund, Ländern und Kommunen. Gerade im ländlichen Raum schafft sie die Grundlage dafür, dass unsere Städte und Gemeinden lebendig, attraktiv und zukunftsfähig bleiben.“
Der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (Stimmkreis Ansbach-Nord) hebt seinerseits die wirtschaftlichen Effekte der Unterstützung von Bund und Land hervor:
„Die Förderung wirkt wie ein Investitionsbeschleuniger: Öffentliche Mittel stoßen ein Vielfaches an privaten Investitionen an. Das stärkt nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern sorgt auch dafür, dass unsere Ortskerne wieder zu echten Lebensmittelpunkten werden.“
Der Landtagsabgeordnete Helmut Schnotz (Stimmkreis Ansbach-Süd/Weißenburg-Gunzenhausen) betont zudem die Bedeutung für die kommunale Selbstverwaltung: „Ein großer Vorteil der Städtebauförderung ist ihre Flexibilität. Die Kommunen entscheiden selbst, welche Projekte sie umsetzen – ob Sanierung, soziale Infrastruktur oder Klimaanpassung. Genau diese Freiheit macht das Programm so erfolgreich und ermöglicht genau die Lösungen, die wirklich vor Ort gebraucht werden.“
Mit der Fortsetzung im Jahr 2026 wirkt die Städtebauförderung seit inzwischen über 50 Jahren positiv als verlässlicher Partner der Kommunen. Sie verbindet städtebauliche Entwicklung mit sozialen und ökologischen Zielen und schafft damit nachhaltige Perspektiven für Generationen. „Die Städtebauförderung ist ein Paradebeispiel dafür, wie staatliche Förderung unmittelbar bei den Menschen ankommt“, so die Abgeordneten abschließend. „Sie stärkt unsere Heimat nicht nur heute, sondern macht sie fit für die Zukunft.“
Folgende Kommunen wurden in den jeweiligen Programmen der Städtebauförderung berücksichtigt:
Programm „Lebendige Zentren“ für Stadtkerne und Altstädte
Ansbach: 1.348.000 €
Dinkelsbühl: 476.000 €
Ellingen: 208.000 €
Gunzenhausen: 2.714.000 €
Nennslingen: 90.000 €
Pappenheim: 114.000 €
Pleinfeld: 180.000 €
Wolframs-Eschenbach: 46.000 €
Programm „Sozialer Zusammenhalt“
Rothenburg o.d.T.: 2.050.000 Euro
Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“
Dietenhofen: 60.000 €
Heilsbronn: 1.280.000 €
Leutershausen: 1.760.000 €
Herrieden: 60.000 €
Treuchtlingen: 120.000 €
Weißenburg i. Bay.: 180.000 €