Der "Tag der freien Schulen“ ist eine jährliche Veranstaltungsreihe in verschiedenen deutschen Bundesländern, die den Dialog zwischen Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulen) und Politik fördern soll. Zu den Privatschulen im Stimmkreis Ansbach-Nord zählt unter anderem die Laurentius-Realschule in Neuendettelsau in Trägerschaft des Sozialunternehmens Diakoneo. Gerne ist der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk der Einladung der Schule aus diesem Anlass gefolgt und stand Schülerinnen und Schülern der 10. Klassen zwei Stunden lang Rede und Antwort.
In einer offenen Gesprächsrunde stellten die Jugendlichen zahlreiche Fragen – sowohl zur Person als auch zu politischen Themen. Der Abgeordnete gab dabei bereitwillig Einblicke in seinen Arbeitsalltag – von Ausschusssitzungen und Plenardebatten über Termine im Stimmkreis bis hin zu Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern. Dabei betonte der Politiker stets, dass politische Arbeit weit mehr ist als das Halten von Reden. Sie bedeutet vor allem zuhören, abwägen und Verantwortung übernehmen.Intensiv diskutiert wurden zudem aktuelle politische Fragen. Beim Thema Wahlalter wurde deutlich, wie stark sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenen Mitbestimmung auseinandersetzen. Auch die Erbschaftssteuer wurde mit Blick auf Gerechtigkeit und Chancengleichheit kritisch hinterfragt. Kontrovers, aber sachlich, wurde die Legalisierung von Cannabis und den generellen Umgang mit Genussmitteln diskutiert – nicht nur aus rechtlicher, sondern auch aus gesundheitlicher, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive.
Auch die sozialen Medien waren Thema des zweistündigen Austauschs. Viele junge Menschen informieren sich heute überwiegend über Social Media, die Inhalte werden dort jedoch oft verkürzt dargestellt oder aus dem Zusammenhang gerissen. Andreas Schalk war es deshalb ein wichtiges Anliegen, Hintergründe zu erläutern, Zusammenhänge verständlich zu machen und unterschiedliche Perspektiven aufzuzeigen.
"Der Besuch hat mir einmal mehr gezeigt: Politische Bildung lebt vom persönlichen Gespräch. Demokratie braucht Dialog – und genau dafür nehme ich mir sehr gerne Zeit", so der Abgeordnete zum Besuch in Neuendettelsau.