Rund einen Monat vor der Kommunalwahl stieß der Neujahrsempfang der CSU Ansbach auf sehr großes Interesse. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung ins Pfarrzentrum St. Ludwig, das bis auf den letzten Platz gefüllt war. Der große Zuspruch zeigte deutlich: Das Interesse an kommunalpolitischen Themen und an der Arbeit der CSU ist ungebrochen.
Mit deutlichen Worten wandte sich Schalk auch an Oberbürgermeister Thomas Deffner: „Thomas, behalte deinen Weg bei. Ansbach kann sich glücklich schätzen, einen Oberbürgermeister zu haben, der die Verwaltung kennt, der die Stadt kennt und sie mit Sachverstand und Herzblut führt.“ Deffner habe bewiesen, dass er die Stadt sicher durch herausfordernde Zeiten führen könne – und werde dies auch in den kommenden Jahren tun.
In seiner kämpferischen Rede setzte Oberbürgermeister Deffner klare politische Akzente. Er sprach offen über die steigenden Sozialausgaben und die Belastungen in der laufenden Legislaturperiode durch die Corona-Pandemie sowie den Ukraine-Krieg. Trotz dieser Krisen sei es gelungen, Veranstaltungen weiterzuentwickeln und als Stadt handlungsfähig zu bleiben. Die CSU nehme hier Verantwortung wahr und stehe für eine verlässliche Sicherheitspolitik.
Deffner verwies zudem auf konkrete Projekte: den Umbau und Umzug des Bürgeramts sowie der Kfz-Zulassungsstelle, die weit vorangeschrittene Digitalisierung der Stadtverwaltung, die wachsenden Anforderungen für Sicherheit im öffentlichen Raum gerade bei der Veranstaltungssicherung und die intensiven Bemühungen um den Erhalt des Klinikstandorts Ansbach und der hausärztlichen Versorgung.
Weitere Erfolge seien die Ausweisung von rund 65.000 Quadratmetern Bauland, die hervorragenden bundesweiten Ergebnisse im bundesweiten Vergleich bei Einzelhandelsumsatz 2025 je Einwohner und Einzelhandelszentralität bundesweite Platzierung Ansbachs auf Rang 6 bei der Einzelhandelszentralität sowie die Tatsache, dass sich die Stadt weiterhin einen leistungsfähigen ÖPNV und ihre Bäder leisten könne. In der Metropolregion sei Ansbach zudem die Nummer eins bei den erneuerbaren Energien – ein Bereich, in dem die CSU nicht nur rede, sondern handele. Auch Sport- und Kulturförderung würden trotz schwieriger Rahmenbedingungen gesichert, teils mit einem zweiprozentigen Aufschlag.
Der genehmigte Haushalt sei dabei „die größte Leistung einer Stadt in diesen Zeiten“, so Deffner. Gleichzeitig machte er keinen Hehl daraus, dass der Kreditrahmen der Stadt ausgeschöpft sei und in den nächsten Jahren die Rücklagen der Stadt deutlich abschmelzen werden, um alle Aufgaben zu stemmen. Forderungen nach einer Belebung der Innenstadt, schnelleren Schulsanierungen, mehr Wohnungsbau und weiteren Investitionen in erneuerbare Energien teile er grundsätzlich – entscheidend sei jedoch die ehrliche Frage nach Kapital, Personal und realistischen Konzepten. Andere Kandidaten wollten viel verändern, ohne konkrete Vorschläge oder Beiträge im Stadtrat zu liefern. „Wir sagen die Wahrheit und machen das, was realistisch möglich ist“, stellte Deffner klar.
Ein zentraler Bestandteil des Neujahrsempfangs im Lichte der Kommunalwahl war folglich auch die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten der CSU für den Ansbacher Stadtrat. Andreas Schalk lobte die starke Liste ausdrücklich: Allein 18 Kandidaten seien unternehmerisch tätig – ein Beleg für Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und wirtschaftliche Erfahrung.
Der Neujahrsempfang machte deutlich, wofür die CSU Ansbach steht: für Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und verantwortungsvolle Politik mit solider finanzieller Grundlage. Ein herzlicher Dank galt zum Abschluss allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.




