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Besuch der CSU-Landtagsfraktion bei der Israelitischen Kultusgemeinde

Klare Haltung gegen Antisemitismus

05.02.2026 | München

Im Rahmen ihrer Fraktionssitzung hat die CSU-Landtagsfraktion gestern die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern am St.-Jakobs-Platz besucht. Die Sitzung begann mit einer Führung durch die Synagoge und einem intensiven Austausch mit der Präsidentin der Kultusgemeinde, Charlotte Knobloch, sowie mit Gady Gronich, dem Generalsekretär der Europäischen Rabbinerkonferenz. Der besondere Ort der Sitzung unterstreicht das klare Bekenntnis der CSU-Fraktion zum jüdischen Leben in Bayern und zu ihrer historischen Verantwortung.

 

Der Besuch steht in engem Zusammenhang mit der Resolution der CSU-Landtagsfraktion „Die Erinnerung wachhalten. Jüdisches Leben stärken.“ Darin bekennt sich die Fraktion unmissverständlich zur besonderen Verantwortung Deutschlands acht Jahrzehnte nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Angesichts eines spürbaren Anstiegs antisemitischer Straftaten und Anfeindungen wird deutlich: Erinnerungskultur ist kein Rückblick, sondern ein aktiver Auftrag für Gegenwart und Zukunft. Antisemitismus – gleich welcher Herkunft oder ideologischen Prägung – darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
MdL Andreas Schalk betont: „Dass jüdisches Leben nach der Schoah wieder in Deutschland wachsen konnte, ist keine Selbstverständlichkeit. Es beruht auf Mut, Vertrauen und dem festen Willen der jüdischen Gemeinschaft. Dieses Vertrauen zu schützen und jüdisches Leben zu stärken, ist unsere Pflicht.“ Die CSU-Landtagsfraktion setzt sich deshalb weiterhin konsequent für eine lebendige Erinnerungskultur, für politische Bildung, den Schutz jüdischer Einrichtungen und die konsequente Anwendung der Mittel des Rechtsstaats ein. „Nie wieder“ ist kein leeres Versprechen, sondern bleibt Maßstab politischen Handelns – heute und in Zukunft.