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Erhalt der Anbindungsqualität besitzt höchste Priorität

CSU-Mandatsträger reagieren auf drohende Kürzungen im Bahnverkehr

30.01.2026 | Frank Stöckert - Büro Andreas Schalk | Ansbach

Mit großer Sorge reagiert der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk (CSU) auf bekannt gewordene Informationen über weitere Einschnitte im Fernverkehr der Deutschen Bahn in Westmittelfranken. Nach derzeit kursierenden Angaben soll ab Anfang Februar eine weitere ICE-Verbindung von und nach München gestrichen werden. Gleichzeitig drohen erhebliche Kürzungen im IC-Verkehr zwischen Nürnberg und Stuttgart. Für den Raum Ansbach würde dies bedeuten, dass künftig lediglich eine einzige ICE-Verbindung pro Richtung verbleibt.

 

Bereits im September hatte sich Andreas Schalk stellvertretend für die gesamte Region an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner, gewandt. Anlass waren erste Hinweise auf Einschränkungen im Fernverkehrsnetz. In diesem Schreiben machte Schalk unmissverständlich deutlich, welche zentrale Bedeutung der ICE- und IC-Halt für Stadt und Landkreis Ansbach hat – nicht nur für Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für Wirtschaft, Tourismus und die gesamte regionale Entwicklung.

Umso größer ist nun die Irritation über die neuen, bislang inoffiziellen Informationen. Noch im Oktober hatte die Deutsche Bahn erklärt, dass zwar die IC-Verbindung Nürnberg–Leipzig entfalle, die wichtige Strecke Stuttgart–Nürnberg jedoch erhalten bleiben solle. Die nun kolportierten Streichungen stehen dazu in deutlichem Widerspruch.

„Ein Rückbau der Fernverkehrsanbindung ist für unsere Region nicht hinnehmbar“, betont Schalk. In den vergangenen Jahren seien erhebliche Investitionen in die Bahninfrastruktur geflossen – unter anderem in den barrierefreien und für Schnellzüge ertüchtigten Bahnhof Ansbach. Diese Investitionen dürften nicht durch eine schleichende Ausdünnung des Angebots entwertet werden.

Gemeinsam mit Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Oberbürgermeister Thomas Deffner fordert Andreas Schalk die Deutsche Bahn daher zu einer zeitnahen und transparenten Stellungnahme auf. Klarheit sei notwendig, welche konkreten Maßnahmen im Fernverkehr tatsächlich geplant seien und wie künftig eine verlässliche Kommunikation mit den kommunalen und regionalen Akteuren sichergestellt werde.

„Die Menschen in Westmittelfranken brauchen Planungssicherheit“, so Schalk. „Eine starke Region braucht eine starke Anbindung – daran werden wir festhalten.“