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Holzbau mit Leidenschaft und Weitblick

Andreas Schalk zu Besuch bei Holzbau Holzmann & Grauf in Wernsbach

18.07.2025 | Frank Stöckert - Büro Andreas Schalk | Wernsbach
(v.l.n.r.) Geschäftsführer Manfred Grauf, der Ortsvorsitzende der CSU Weihenzell Wolfgang Ringel, Geschäftsführer Joachim Holzmann und Andreas Schalk.
(v.l.n.r.) Geschäftsführer Manfred Grauf, der Ortsvorsitzende der CSU Weihenzell Wolfgang Ringel, Geschäftsführer Joachim Holzmann und Andreas Schalk.

Auf Einladung des CSU-Ortsverbands Weihenzell und dessen Vorsitzenden Wolfgang Ringel besuchte der Landtagsabgeordnete Andreas Schalk nun die Holzbau Holzmann & Grauf GmbH in Wernsbach – ein gewachsener Mittelständler mit mehr als 25 Jahren Betriebsgeschichte. Rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten zusammen mit dem Landtagsabgeordneten die Gelegenheit, das Team um Joachim Holzmann und Manfred Grauf kennenzulernen und einen Einblick in die Welt des modernen Holzbaus zu gewinnen.

Als Reisegewerbe zu Beginn der neunziger Jahre von Joachim Holzmann aus der Taufe gehoben, hat sich der Betrieb auch durch den Einstieg von Manfred Grauf um die Jahrtausendwende zu einer gestandenen Zimmerei mit aktuell zehn Mitarbeitern entwickelt. Sowohl mit dem Bau von Holzhäusern als auch mit ihrer großen Vielseitigkeit um Umgang mit dem Werkstoff Holz hat sich da Team einen Namen in der Region gemacht. „Wir haben uns immer auf neue Entwicklungen eingestellt und entsprechend reagiert“, betonten die beiden Geschäftsführer im Rahmen der Unternehmensvorstellung. Unzählige Holzkonstruktionen, darunter mehrere hundert Häuser, Überdachungen und Hallenbauten habe der Betrieb in mehr als 25 Jahren fertiggestellt. Eines der großen Aushängeschilder ist dabei der Neubau des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Ansbach, welcher wesentlich durch die Leistung von Holzmann & Grauf realisiert wurde. Wenn es mit Holz zu tun habe, sei die Mannschaft in der Lage, alles fertigzustellen, vom Mehrparteienhaus bis hin zur Gartentür beim Nachbarn nebenan, betonten die sympathischen Firmeninhaber.

Für die Geschäftsführer ist klar: Der ländliche Raum biete großes Potenzial, insbesondere beim Thema Wohnraumschaffung durch kleine Handwerksbetriebe. Das klassische Einfamilienhaus sei zunehmend auf dem Rückzug – hier brauche es neue Denkansätze. Auch auf dem Land könne der Trend zu mehr Raum für Mehrparteienhäuser gehen. Als klare Forderung an die Politik nannten Holzmann und Grauf die Vereinfachung bestehender Regelwerke und die Schaffung von Anreizen durch neue Förderinstrumente, um der Bauwirtschaft und dem Handwerk einen dringend benötigten Schub zu geben.

Andreas Schalk zeigte sich beeindruckt vom unternehmerischen Engagement und der Bodenständigkeit des Betriebs. In seinem Grußwort ging er auf die geäußerten Wünsche und aktuelle Herausforderungen in der Bauwirtschaft ein. „Viele der kritisierten bürokratischen Hürden entstehen jedoch nicht aus bösem Willen, sondern weil jeder - nicht nur die Politik - seinen Job gut machen will. Doch gute Absichten führen oft zu unnötiger Komplexität. Wir brauchen wieder mehr Pragmatismus, mehr Vertrauen in die Praxis vor Ort. Es muss erlaubt sein, ein gewisses Risiko einzugehen – mit Augenmaß.“

Am Beispiel der CE-Zertifizierung und der hohen Normierungsdichte machte Schalk deutlich, dass viele Standards zwar ihren Ursprung in Sicherheitsbestrebungen hätten, heute jedoch einer lebensnahen Umsetzung im Weg stünden. „Die Fachleute an der Front wissen oft am besten, was funktioniert. Das müssen wir politisch wieder stärker anerkennen“, so Schalk.

„Die Bauwirtschaft ist eine vielschichtige Aufgabe. Wir brauchen Offenheit bei Baustilen, mehr Vielfalt auch im ländlichen Raum und passende Wohnformen für verschiedene Lebensphasen. Gerade Betriebe wie Holzbau Holzmann & Grauf zeigen, wie das mit Herzblut und Können gelingen kann“, wie der Landtagsabgeordnete abschließend betonte.